Samstag, der 22. August 2015
Zehn vor eins:

Eigentlich wollte ich schon lange im Bett sein.
Werder hat nicht verloren, was kein Grund zu feiern ist, mir aber auch keine schlaflose Nacht bereiten sollte.

Das ständige Poltern in der Küche allerdings schon. Nach den zwei Einbrüchen in meiner alten Wohnung dachte ich eigentlich, dass mich solche Dinge schon rein statistisch nicht mehr treffen können.
Diesmal ist der Einbrecher allerdings kleiner und sieht sehr abgekämpft aus.
Alle Versuche ihn aus dem Haus zu vertreiben schlagen fehl. Ich bin ratlos, durchaus auch angetrunken und entscheide mich als letzten Versuch die Fliegennetze aus den Küchenfenstern zu reißen und die Fenster geöffnet zu lassen.

Sein Versteck hätte er besser nicht wählen können, um die Nacht noch durchzufeiern.